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Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2016

atsvUnser Verein erhielt die Sportplakette des Bundespräsidenten

Dresden, 25.10.2016, Text/Fotos: SMI

Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm hat heute sechs sächsische Vereine anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens mit der Sportplakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden drei Vereine für ihre besondere Mitgliederentwicklung gewürdigt.
"Ich gratuliere allen Vereinen zum Jubiläum. Sie haben durch ihr langes Bestehen nicht nur historische Ereignisse miterlebt, sondern tatsächlich auch selbst Geschichte geschrieben: Familien trainieren über Generationen hinweg im gleichen Verein, so manches bekannte Sportlergesicht schaut möglicherweise gern auf seine sportlichen Anfänge in einem der ausgezeichneten Vereine zurück, Mannschaftsfotos und aufgereihte Pokalezeugen noch heute von sportlichen Vereinserfolgen der zurückliegenden 100 Jahre", sagte Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm.

Ehrenplakette     Überreichung

Auf dem Foto der Überreichung sind neben Erich Oettel und Anja Helmert die Vizepräsidentin des LSB Sachsen, Angela Geyer und der Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm zu sehen.

Hintergrundinformationen: Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist die höchste staatliche Auszeichnung für Turn- oder Sportverbände und -vereine in Deutschland. Sie ist für Verbände auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene vorgesehen, die besondere Verdienste um die Pflege und die Entwicklung des Sports erworben haben.
Sie wird nur auf besonderen Antrag aus Anlass des 100-jährigen Bestehens eines Verbandes oder Vereins vergeben. Der Antrag muss vom Turn- oder Sportverband bzw. Turn- oder Sportverein selbst gestellt werden. Die Antragsfrist endet sechs Monate vor dem 100. Jubiläum. Die Urkunde über die Verleihung der Plakette wird durch den Bundespräsidenten ausgestellt. Urkunde und Plakette werden durch ihn selbst, den zuständigen Landesminister für Sport oder einen Beauftragten (Oberbürgermeister oder Bürgermeister) ausgehändigt. Im Freistaat Sachsen wurden in den vergangenen Jahren die Plaketten immer durch den Innenminister bzw. dessen Staatssekretär überreicht."

atsvFestveranstaltung 100 Jahre organisierter Sport

Marienberg/Pobershau, 09.09.2016, Video: MEF - meF Beitrag (ab 6:30 Min)

atsvDem Crosslauf folgt der Sportlerball

Marienberg/Gelobtland, 07.09.2016, Text: Freie Presse

Rund 115 Teilnehmer waren beim 25. Herbst-Crosslauf des ATSV Gebirge/Gelobtland dabei. Auf der 14,2-Kilometer-Distanz, die den 9. Drei-Hübel-Lauf darstellte, sicherte sich Carsten Hein (SC Norweger Annaberg) in 54:10 Minuten den Sieg vor ATSV-Starter André Wolf (58:29 min) aus Wolkenstein. Dessen Gattin Carmen Wolf (1:09:07 h) war als einzige Frau auf der langen Etappe dabei. Die fünf Kilometer meisterte Sören Guder vom Großrückerswalder Team Gassenlauf als Schnellster (17:24 min). Der Lauf gehörte zum Jubiläum "100 Jahre organisierter Sport in Gebirge/Gelobtland", das am Samstagabend mit dem Sportlerball in der Pobershauer "Silberscheune" fortgesetzt wird. ... meFVideobeitrag des MEF

SkiPistenbully geht nächstes Jahr in Rente

Baujahr: 1974. Das alte Loipenspurgerät im Skigebiet Gelobtland hat seinen Dienst getan. Sein Nachfolger hat mehrere Vorteile.

Marienberg/Gelobtland, 03.09.2016, Text: Freie Presse

Man sieht ihm sein Alter kaum an: 42 Jahre hat das Loipenspurgerät des Skigebiets in Gelobtland auf dem Buckel. Doch die nächste Saison soll seine letzte in dem Marienberger Ortsteil sein. Bei seiner Sitzung Anfang dieser Woche beschloss der Stadtrat die Anschaffung eines neuen Modells. Seit etwa acht Jahren präpariert Frank Schröter mit dem alten Pistenbully die Loipen im Skigebiet. Das ist keine einfache Aufgabe, erzählt der Bauhof-Mitarbeiter: Die in die Jahre gekommene Technik könne bei Schneetiefen unter 30 Zentimeter nicht eingesetzt werden. Das schwere Gerät drückt den Schnee zu sehr zusammen, wühlt den darunterliegenden Waldboden samt Dreck und Steinen auf. Die Qualität der Loipen in Gelobtland falle deutlich ab im Vergleich zu denen in der Umgebung. Außerdem, so Schröter, sei der alte Herr die reinste Dreckschleuder: Den Staub von 20 Litern pro Stunde habe der Dieselmotor in die Luft geblasen. Das neue Spurgerät soll nicht nur sparsamer werden; es hat auch eine Fräse, mit der vereister Schnee aufgelockert werden kann. Auch für Schröter wird's komfortabler: Er muss nicht mehr schwitzen. " Ich muss die Heizung voll aufdrehen, damit die Scheiben nicht beschlagen - ich sitze im T-Shirt in dem alten Gerät."
Im gleichen Zug soll auch die Streckenbeschilderung auf den Loipen erneuert werden, die zwischen einem und acht Kilometer lang sind. Die alten Schilder waren selbst gestaltet, sagt Schröter, sie werden gegen vom Deutschen Skiverband entworfene getauscht. Außerdem soll es einen Faltplan mit allen Loipen geben. Insgesamt kostet das etwa 140.000 Euro, die Stadt hat eine Förderung in Höhe von 85 Prozent beantragt. Schröter hofft, dass dann auch Schnee fällt: Etwa 14-mal ist er in der vergangenen Saison ausgerückt, in zwei Wochen im Januar. Eine gute Saison könne von Dezember bis März dauern.

atsvViel Lob im Jubiläumsjahr

FP Marienberg, 31.08.2016, Text: Andreas Bauer

Über Gratulationen kann sich der ATSV Gebirge/Gelobtland in diesem Jahr häufig freuen, wird doch das Jubiläum "100 Jahre organisierter Sport" gefeiert. Auch am Sonntag hatten Vertreter anderer Vereine viele lobende Worte für den ATSV parat, allerdings bezogen sich diese nicht auf die Historie, sondern auf den Brettmühlenlauf. Auch bei seiner 14. Auflage erwies sich der Wettkampf für Inliner und Skiroller als voller Erfolg - trotz einiger Hindernisse im Vorfeld. "Aufgrund des Straßenbelags mussten wir die Streckenführung in einigen Bereichen ändern", erklärt Trainer Danilo Schneeweiß. Dennoch ernteten er und seine Mitstreiter aus dem Organisationsteam des ATSV hinterher viel Lob: "Trotz der Hitze waren alle mit den Bedingungen zufrieden." Auch die Ergebnisse sorgten zumindest bei den Lokalvertretern zumeist für strahlende Gesichter. Ein Grund dafür war die Tatsache, dass beim Brettmühlenlauf zugleich die Medaillen der Erzgebirgsspiele vergeben wurden. Selbst Läufer, die im Gesamttableau gegen die starke Konkurrenz aus den Regionen Chemnitz, Dresden und Mittelsachsen das Podest verpassten, kamen in der kreisinternen Wertung doch noch zu Edelmetall. Die nächste Chance, am Vereinsheim des ATSV in Gelobtland das Podest zu erklimmen, bietet sich bereits am Samstag. Dann richtet der Verein zum 26. Mal seinen Herbst-Crosslauf aus, in den der 10. Drei-Hübel-Lauf integriert ist. "Je nach Altersklasse sind zwischen 0,6 und 5 Kilometer zu absolvieren", erklärt Danilo Schneeweiß. Auf die Junioren und die Erwachsenen wartet die Königsdistanz von 14,2 Kilometern. Bis morgen kann via Telefon (03735 61585) und E-Mail (meldung@ atsv-info.de) gemeldet werden. Außerdem laufen die Vorbereitungen für den Sportlerball, der anlässlich des Jubiläums am 10. September ab 19 Uhr in der Pobershauer "Silberscheune" stattfinden wird.

atsvInliner - 180 Ausdauersportler trotzen der Hitze

FP Marienberg, 30.08.2016 (anr)

Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius haben 175 Starter auf Inlinern und Skirollern den 14. Brettmühlenlauf in Angriff genommen. "Es war selten so heiß. Trotzdem gab es keine hitzebedingten Ausfälle", freute sich Trainer Danilo Schneeweiß vom gastgebenden ATSV Gebirge/Gelobtland über die gute Resonanz. Auch in sportlicher Hinsicht war er zufrieden, da Nick Fritzsch (M 17/18) und Felix Brünnel (M 15/16) dem ATSV auf der Langdistanz einen Doppelsieg bescherten. Nach 7,6 Kilometern hatte Fritzsch (17:31,5 min) in einem spannenden Finale vier Zehntelsekunden Vorsprung. Trotz mehrerer vierter Plätze fiel die Bilanz der Gastgeber gut aus. Auch die Pulsschlag-Läufer aus Neuhausen, die sich dank der Brüder Jannis und Iven Eichelmann (M 5/6) ebenfalls über einen Doppelsieg freuen konnten, schnitten gut ab.

atsvRückblick auf ein unvergessenes Fußballwochenende vom 14. bis 17. Juli 2016

Marienberg/Gelobtland, 07.08.2016, Text: Steffen Dörfel

Die Abteilung Fußball des ATSV möchte hiermit allen Helfern und Gästen Danke sagen, die dazu beigetragen haben, dass das Fußballwochenende im Rahmen 100 Jahre organisierter Sport in Gebirge/Gelobtland ein unvergessenes Erlebnis in unserer Vereinsgeschichte war und bleibt. Durch den damaligen Mitbegründer der BSG Motor Gebirge/Gelobtland Günter Dörfel kam es 1963 dazu, dass in den beiden Ortsteilen von Marienberg wieder eigenständig Sport getrieben wurde. Heute haben sein Enkel Mario Dörfel zusammen mit Toni Nestler, Anja Helmert und unzähligen Helfern dafür gesorgt, dass dieses Fußballwochenende unvergessen bleibt. Schon am Donnerstag waren zum Traditionstreffen ehemaliger Fußballer 80 Sportfreunde gekommen, um sich an alte Zeiten zu erinnern und auszutauschen. Wer hätte zur Platzweihe im Jahr 1964 geglaubt, dass 52 Jahre später an diesem Ort einmal der FC Ergebirge Aue (2. Bundesliga) am Samstag vor über 1.700 Zuschauern gegen die 1. Mannschaft des ATSV (Kreisliga MEK) spielen würde. Obwohl das Spiel 0:21 für den ATSV verloren ging, war es für alle Beteiligten und Zuschauer ein riesen Erlebnis. Abends war das Festzelt gut gefüllt, als die Band „Chamäleon“ spielte. Die Stimmung war dementsprechend prächtig. Zum Frühshoppen am Sonntag spielten die Schalmaien aus Steinbach auf. Auch hier war die Stimmung riesig und einige Zugaben mussten gegeben werden. Anschließend spielten die Musiker aus Untereuerheim unter Applaus bis 14:00 Uhr ohne Pause im gefüllten Festzelt weiter.
Der nächste Höhepunkt im Rahmen des Festjahres steht an. Am Samstag den 13.08.2016 gibt es auf dem Sportplatz in Gelobtland ab 9:30 Uhr ein Sportfest der etwas anderen Art. Verbunden mit einem Kinderfest mit vielen Überraschungen für unsere Kleinsten sind alle Mitglieder und Gäste eingeladen. [ Fotogalerie ]

atsvSchön, wenn Torhüter nach 21 Gegentreffern lachen können

ATSV I und FC Erzgebirge AueMarienberg/Gelobtland, 16.07.2016, Foto: Dirk Schönherr
Textbeitrag:
FP Katja Lippmann-Wagner

Silvio Walther vom ATSV Gebirge/Gelobtland ist "nur" Ersatztorhüter. Doch in der zweiten Halbzeit gegen Zweitligaaufsteiger FC Erzgebirge Aue schlug seine große Stunde. Walther vereitelte gleich nach dem Pausentee manch Chance der Dotchev-Schützlinge. "Steigst Du gleich mit in den Bus der Veilchen ein" oder "Haben die dich schon unter Vertrag genommen", wird er nach Abpfiff mehrfach gefragt. Er nimmt es lächelnd, freut sich über das Lob.
"Ich habe die Paraden nicht gezählt, aber es kamen schon einige zusammen", sagt Walther und tippt auf etwa zehn Glanztaten. Das Publikum, immerhin 1710 Fußballfans, war von der Leistung des Torhüters sehr angetan, beklatschten und feierten ihn. "Das bekomme ich natürlich mit und das beflügelt noch." Ganz im Stil der großen Torhüter relativierte er seine Leistung aber und verwies trotz des 0:21 auf seine kämpfende Hintermannschaft.
Zu dieser gehörte Oliver Leutert. "Ich schwanke zwischen zwei Welten. Einerseits ist es frustrierend, weil man wirklich nicht rankommt und viele Zweikämpfe verliert. Die andere Seite ist, dass man hoch motiviert ist, gegen solch eine Mannschaft mal spielen zu können", sagte der 26-Jährige. Nach Abpfiff hat aber die Freude überwogen: "Es ist ein einmalige Erlebnis, die Niederlage wird schnell vergessen."
Für Patrick Ullmann (32) war es das zweite Spiel gegen den FCE: "Ich hatte 2005 bereits das Vergnügen, gegen Aue auflaufen zu dürfen." Die Veilchen seien diesmal besser gewesen und hätten durch große Spielfreude überzeugt. "Im Endeffekt sind die meisten von uns Fans oder Sympathisanten der Mannschaft", so Ullmann. Gnädig zeigten sich die Veilchen deshalb nicht, sondern legten beim 21:0 (11:0) nahezu zwei gleichstarke Halbzeiten hin.
Es ist deutlich zu sehen, dass ihnen solche Spiele Spaß machen. Sebastian Hertner bestätigt: "Der Platz erinnert ein bisschen an früher - an den Heimatverein. Aber darum geht es nicht, wir betrachten das Ganze als Trainingseinheit." So ähnlich sieht es auch Neuverpflichtung Clemens Fandrich: "Es hat Laune gemacht - das ist das Wichtigste. Wir müssen ja zeigen, dass es einen Klassenunterschied gibt." Aber zehn Tore in einer Hälfte seien trotzdem erst einmal zu schießen, meint Fandrich, der zur jener Elf gehörte, die Trainer Dotchev nach dem Pausentee auf den Platz schickte. Lediglich Tormann Robert Jendrusch spielte 90 Minuten durch. "Viele Erkenntnisse lassen sich aus solchen Partien nicht gewinnen", sagt der Cheftrainer: "Mir gefällt aber die Art und Weise, wie die Jungs spielen." Die Profis, die nicht auf dem Platz standen, absolvierten eine Trainingseinheit mit Fitnesscoach und Torwarttrainer.
Nach Abpfiff durften alle noch ein kleines Bad in der Menge genießen, gaben Autogramme und lächelten immer wieder in Handykameras. Robin Skibbe aus Marienberg findet es klasse: "Mit dem Ball lässt es sich eigentlich gut spielen. Aber jetzt, da die Unterschriften drauf sind, kommt er in die Vitrine", so der 16-Jährige.
Beitrag [ beim MEF ab 8:30 min meF ] Beitrag Traditionstreffen am 14.07.2016 [ beim MEF ab 9:40 min meF ]

atsvLanglauf-Talent trifft sein Vorbild

FP Marienberg/Gelobtland, 31.05.2016, Andreas Bauer Foto: Andreas Bauer

Beim 26. Gelobtländer Waldlauf hat Nick Fritzsch den Sieg knapp verpasst. Trotzdem war er beim anschließenden Sportlerforum mit prominenten Gästen ein gefragter Mann.

Gäste beim ForumObwohl der Gelobtländer Waldlauf bei seiner 26. Auflage aus der Wertung des Sachsenpokals gestrichen wurde, ist die Resonanz riesig gewesen. 208 Starter stellten sich der Herausforderung. Womöglich lag das Interesse ja auch am "Geburtstag" des gastgebenden ATSV Gebirge/Gelobtland, der auf den Tag genau 100 Jahre zuvor gegründet worden war. Anlässlich des Jubiläums hatte der Verein ein Sportlerforum mit prominenten Gästen organisiert. Auch Nick Fritzsch, der gerade Platz 2 beim zehn Kilometer langen Waldlauf mit nur 14 Sekunden Rückstand auf den Krumhermersdorfer David Mehner (37:09 min) belegt hatte, durfte ans Mikro. Dabei traf der U-18-Skilangläufer des ATSV auf eines seiner Vorbilder: René Sommerfeldt. Und der erste deutsche Gesamt-Weltcup-Sieger verriet, dass er 1988 beinahe aufgegeben hätte. "Damals hatte ich keine Lust mehr, mich zu quälen. Aber ich wurde zum Cheftrainer zitiert, der mir vorhielt, wie viel die DDR in mich investiert hatte", so der gebürtige Zittauer. Notgedrungen machte er weiter - und fand wieder Gefallen. "In dem Winter wurde ich Dritter der DDR-Meisterschaft. Ab da ging es bergauf", berichtete Sommerfeldt. Ach so, und 45 Mark Leistungsgeld kassierte er auch noch.
Ähnliche Geschichten hatten die Skisprung-Experten Mike Arnold und Erik Simon, Mountainbiker Andi Weinhold sowie der einstige Junioren-Weltmeister in der Nordischen Kombination, Gunter Schmieder, zu erzählen. Moderator Roman Knoblauch, einst selbst an der Sportschule, legte noch einige Infos nach. So wusste er beispielsweise, dass das Leistungsgeld für die damaligen jungen Wintersportler in der Klingenthaler Kultureinrichtung "Maxim Gorki" von Nutzen war. Für solche Ausflüge ist allerdings im Alltag von Nick Fritzsch an der Oberwiesenthaler Sportschule kein Platz. "6.45 Uhr geht's mit dem Frühstück los, und abends falle ich müde ins Bett", erzählte der 17-Jährige, der in Deutschland die Top-Sechs anpeilt.

Bild:
Gunter Schmieder, Mike Arnold, Nick Fritzsch, Erik Simon (hinten v. l.),
René Sommerfeldt, Andi Weinhold (vorn v. l.)

[ Fotos ]
[ beim MEF meF ]

atsvFestschrift vorgestellt

FP Marienberg/Gelobtland, 05.02.2016, Foto: Jan Görner

Enrico und Sarah bei der PräsentationDie großen Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums "100 Jahre organisierter Sport in Gebirge/Gelobtland" stehen erst in der wärmeren Jahreszeit an. Dennoch haben sich die Mitglieder des ATSV Gebirge/ Gelobtland zusammen mit Sponsoren und Vertretern der Stadt Marienberg schon jetzt auf den runden Geburtstag eingestimmt. Im Vereinsheim am Rätzteich stellten der Vorsitzende Enrico Lippmann und Sarah Albrecht die Festschrift vor, die das vergangene Sport-Jahrhundert im Ort Revue passieren lässt. Auf 120 Seiten wurden zahlreiche Fotos und Informationen aus den Sektionen Wintersport, Fußball, Turnen, Tischtennis und Pferdesport zusammengetragen. Verantwortlich fürs Layout war dabei die ehemalige Skilangläuferin Sarah Albrecht, die mittlerweile studiert. Sie kümmerte sich um den Feinschliff der Broschüre, von der vorerst 500 Exemplare gedruckt wurden. Diese sind bei den anstehenden Feiern, sowie in den Trainingsgruppen der Abteilungen, beim Vorstandsvorsitzenden im Vereinsheim und bei der Firma B. Schlottig in Marienberg am Markt zum Preis von 12,00 EUR erhältlich.

SkiRekordteilnehmerzahl zur Premiere des Vorschulsportfestes Winter

Marienberg, 20.01.2016, von Carolin Aepfler , Koordinatorin Sportjugend Erzgebirge

Ein Wintermärchen, aus purem Sonnenschein, Pulverschnee und klirrenden Temperaturen, erlebten 165 Kinder zur Premiere des Vorschulsportfestes- Winter Edition in Marienberg. In einem Gemeinschaftsprojekt des Kreissportbundes Erzgebirge, der Sportjugend Erzgebirge und dem Skiverband Sachsen laufen seit Sommer die Vorbereitungen zur Premiere eines Vorschulsportfestes im Schnee. Als ausrichtenden Verein kooperierten die Verbände mit dem ATSV Gebirge/ Gelobtland (Sektion Ski).Einen langen Weg nahmen die Kinder zum Teil auf sich. Aus Gelenau und selbst aus Johanngeorgenstadt reisten die Teilnehmer an, um bei der Premiere der Kindergarten- Winterolympiade dem Schneesport zu frönen. Vier Stationen hatten die Organisatoren auf den Wiesen „Am Rätzteich“ aufgebaut: Po- Rutschen, Skilauf, Biathlon und einen Hindernisparcours.
Viele Kinder standen erstmals auf Ski. Dies stellte jedoch keinerlei Herausforderung dar. Mit Bravur bewältigen alle Knirpse hoch konzentriert den 100m Skilauf. Für diese Disziplin wurde eigens Material vom Skiverband Sachsen zur Verfügung gestellt. Richtig Gaudi brachte das Po Rutschen. Hier mussten die Kinder zunächst mit dem Gefährt den Hang erklimmen, um die Abfahrt herab zu sausen. Anscheinend ohne Mühen bewältigten die Kinder das Biathlon- Schießen und den Hindernisparcours, der als Staffel ausgetragen wurde. Bei allen Disziplinen blitzen strahlende Augen und rote Wangen unter dicken Mützen über die Freuden im Schnee hervor. Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren überall gefragt. Dies bewiesen am besten die Kinder aus der Einrichtung „Weg ins Leben“ aus Johanngeorgenstadt. Voller Stolz durften sie den großen Pokal mit nach Hause nehmen. Jedoch gingen die anderen Kinder nicht leer aus. An unvergessliche Eindrücke erinnert eine Teilnehmer- Medaille und Urkunden.

Ein besonderer Dank gilt den ATSV Skifreunden, ohne deren ehrenamtliche und tatkräftige  Unterstützung sowie langjährige Erfahrung in der Austragung von Skisportwettbewerben das Sportfest nicht durchführbar gewesen wäre. DANKE!

Ergebnis:
1. Platz Kita „Weg ins Leben” aus Johanngeorgenstadt
2. Platz Kita „Rappelkite“ aus Gebirge
3. Platz Kita „Villa Zwergenland“ aus Lauterbach

Ski16 Medaillen beim Trophy-Auftakt

FP Marienberg, 20.01.2016

Holzhau - Nach dem 55. Steinkuppenlauf ziehen die Skilangläufer des ATSV Gebirge/Gelobtland eine positive Bilanz. In Holzhau brachten sie es auf 16 Medaillen, wobei der Verein allein im Erwachsenenbereich mit Bernd Schlottig (M 66), Joachim Heibig (M 61) und Ronny Berthold (M 36) drei Sieger stellte. In den Wettbewerben der Nachwuchssportler durften sich Nico Ehrig (M 8), Toni Rollinger (M 12), Falco Eigner (M 16), Vivien Schreiter (W 16) sowie Roy Seidel (M 17) über erste Plätze freuen. Wichtig waren die Erfolge auch im Hinblick auf die |unior Trophy Erzgebirge, die nach mehreren Absagen in Holzhau endlich eröffnet werden konnte. Dabei sicherten sich auch die Vertreter des Vereins Pulsschlag Neuhausen Erzgebirge zahlreiche Punkte. Wie Elina Matthes (W 13) erreichte auch Emily Zeise (W 14) in ihrer Altersklasse als Erste das Ziel.

SkiBiathletin hat die Spitze im Visier

FP Marienberg, 13.01.2016 (AB) - Nach einer verkorksten Vorsaison will Xenia l.ol/eiihnr^er in diesem Jahr durchstarte». Mi( dem Gewinn des sächsischen Meistertitels isl der Sporlseluilerin ans Marienberg der Auftakt schon mal gelungen.

Xenia (links)Altenberg, Kaum eine Wintersportart fasziniert das Publikum so sehr wie Biathlon. Die Mischung aus Nervenkitzel am Schieß stand und Spannung in der Loipe kommt gut an. So war das auch bei Xenia Lotzenburger, als sie im Kindesalter erstmals die Rennen im Fernsehen verfolgte. Mit sechs Jahren kam sie zu uns und sagte, dass sie unbedingt Biathletin werden will, erinnert sich Vater Jan Lotzenburger. Mittlerweile ist seine Tochter 14 Jahre alt - und ihrem Ziel einen großen Schritt nähergekommen. Nachdem die Marienbergerin zunächst als Nachwuchs-Skilangläuferin des ATSV Gebirge/Gelobtland geglänzt halte, wechselte sie im September 2015 an den Biathlon-Stützpunkt nach Altenberg.
Die weiterhin für den ATSV startende Sportlerin setzte bereits in der AK 13 als Fünfte des Deutschen Schülercups ein dickes Ausrufezeichen. Nun gelang ihr am vergangenen Wochenende der zweite große Erfolg. Am Fichtelberg sicherte sie sich den W 15-Sachsenmeistertitel im Sprint. Nach 5,9 Kilometern und zwei Abstechern an den Schießstand erreichte sie als Erste das Ziel. „Einen Podestplatz hatte ich mir schon vorgenommen. Dass ich gewinne, hatte ich aber nicht gedacht", sagt Xenia Lotzenburger, die mit dem Gewehr den Grundstein für ihren Erfolg legte.
Angesichts dieser Medaillen kann Xenia Lotzenburger die verkorkste Vorsaison endlich abhaken.
Fast im Wochenrhythmus war ich erkältet. Dadurch fehlte das Training", erklärt die Marienbergerin. Nun aber fühlt sich die Leseratte. die in ihrer Freizeit auch gern joggt und Fahrrad fährt, so fit wie nie zuvor. Seit April hat sie jede Übungseinheit absolviert, was viel Stress mit sich brachte.
Auch die langsame Anfahrt zum Schießstand wird geübt, um den Puls runterzufahren", erklärt Xenia Lotzenburger. die ab dem 25. Januar die nationale Spitze im Visier hat. Im diesjährigen Deutschen Schülercup will sie wieder den Sprung unter die ersten Sechs schaffen. Dafür nimmt sie die Strapazen in Altenberg gern in Kauf, zumal sie sich im Internat wohlfühlt, wo sie sich mit einer Dippoldiswalderin das Zimmer teilt. Einen Fernseher gibt es nicht, doch auf TV Übertragungen ist Xenia Lotzenburger schon längst nicht mehr angewiesen. Sie ist selbst zu einer Athletin geworden, die in die Fußstapfen ihres Vorbildes Magdalena Neuner treten will.

mach mit!