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Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2017

Ski (Unser) Verein erhält Pistenbully

FP Marienberg, 24.10.2017 (faso)

Pünktlich vor der bevorstehenden Saison haben die Wintersportler des ATSV Gebirge/Gelobtland ein neues Loipenspurgerät erhalten.
Marienbergs Oberbürgermeister André Heinrich übergab den 160.000 Euro teuren Pistenbully gestern an den Verein, der für etwa 20 Kilometer Loipe im Gebiet Gebirge und Gelobtland verantwortlich ist. Das Gefährt ersetzt ein 40 Jahre altes Vorgängermodell. Zur Übergabe erklärte Vertragshändler Kay Walther Sektionsleiter Uwe Albrecht und Streckenchef Frank Schröder (von rechts), die Möglichkeiten des Geräts.
Im Rahmen der Investition wurde auch eine Beschilderung der Marienberger Loipen realisiert. Die zehn Tafeln werden Anfang November in den Skigebieten aufgebaut.

Ski Laufsport - Pokale gehen an Lokalmatadoren

FP Marienberg, 05.09.2017 (HR)

Zwei Lokalvertreter haben sich beim Drei-Hübel-Lauf des ATSV Gebirge/Gelobtland die Pokale auf der 14,2-Kilometer-Distanz gesichert. Während der 18-jährige Philipp Richter bei seinem Debüt auf der langen Strecke vor den Pobershauern Sten Reichel und Stefan Fritzsche gewann, war es für Carmen Wolf der vierte Sieg in Folge. "Erstmals bin ich unter 69 Minuten gelaufen. Die kühlen Temperaturen liegen mir", so die Wolkensteinerin. Generell war der ATSV mit dem Crosslauf zufrieden. "108 Teilnehmer sind okay. Bei den jüngeren Startern haben die ,üblichen Verdächtigen' unseres Vereines gewonnen", freute sich Trainer Danilo Schneeweiß unter anderem über die Siege von Leonie Böhm, Jonas Müller, Sharlynn Gärtner, Jimmy Jason Jäger und Frances Cordes. Mit elfmal Gold erreichte der ATSV die beste Bilanz vor dem SSV Sayda und dem TSV 1872 Pobershau.

Ski Jüngster Starter weist ältere Konkurrenz in die Schranken

FP Marienberg, 30.08.2017 (HR) - Zum 15. Brettmühlenlauf sind Wintersportler aus ganz Sachsen gekommen.
Die wichtigsten Pokale aber blieben in der Region.

Marienberg. Winterliche Atmosphäre mitten im Sommer hat am Sonntag zwischen Pobershau und Gelobtland geherrscht. Traditionsklubs des nordischen Skisports hatten Vertreter geschickt, um den Brettmühlenlauf für Inliner- und Skirollersportler zu absolvieren. Mit 175 Läufern, die das Ziel erreichten, waren die Veranstalter des ATSV Gebirge/Gelobtland und des TSV Pobershau zur 15. Auflage zufrieden.
Besonders stark waren die Altersklassen 10 bis 14 besetzt, in denen jeweils mehr als 30 Teilnehmer um die Bestzeiten kämpften. Obwohl alle mit Ehrgeiz bei der Sache waren, sah es Landestrainer Lars Lehmann locker: "Für die meisten diente der Wettkampf als gutes Training, da durch die unterschiedliche Ausrüstung wie Skiroller, Inliner und Rollski nicht immer Chancengleichheit gegeben war." Auch er freute sich, dass aus ganz Sachsen Wintersportler angereist waren. Zudem lobte er die guten Bedingungen.
Die Hauptläufe über 7,6 Kilometer gewannen junge Sportler aus der Region. ATSV-Starter Nick Fritzsch konnte dabei seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. "Mit meiner Zeit von 17:37 Minuten bin ich zufrieden. Die Form stimmt, und ich bin bisher gesund durch die Vorbereitung gekommen", freute sich der 18-jährige Lokalmatador, der im Winter erstmals bei den Junioren startet: "Da geht es härter zur Sache." Für das "straffe Training" und die zentrale Leistungskontrolle in Oberhof konnte der Sportler des Stützpunkts Oberwiesenthal Selbstvertrauen tanken.
Bei den Damen hatte mit über einer Minute Vorsprung die 15-jährige Alexandra Dietze vom Neuhausener Pulsschlag-Verein die Nase vorn. "Ich habe den Lauf aus dem Training heraus bestritten, die letzten beiden Tage bin ich fast 150 Kilometer gerollert. Am letzten Anstieg habe ich dies schon gemerkt", lautete ihr Kommentar im Ziel. Nun gelte es, die derzeit gute Form zu halten, "denn im kommenden Winter steht mein erstes Jahr im Deutschlandpokal an."
Für die Sportler der AK 6 bis 16, die Slalom fahren, durch Hindernisse kriechen und über Stangen springen mussten, war der Brettmühlenlauf Teil der Junior Trophy Erzgebirge. Eine Serie, die ATSV-Trainer Danilo Schneeweiß am Herzen liegt: "Wir sind jetzt im zehnten Jahr der Junior Trophy und bestrebt, die Serie so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten." So folgt dem Brettmühlenlauf zum Ende der Sommer-Wettkämpfe in knapp zwei Wochen als Finale ein Crosslauf mit Ballzielwurf in Sayda.

Zur Siegerehrung wurden alle Streckenschnellsten aufgerufen. Entsprechende Trophäen erhielten Kalle Klaus und Jörg Vorberg (beide SSV Geyer), Mia-Savannah Korn und Luca Petzold (beide WSC Oberwiesenthal) sowie Ullrich Friedemann (Norweger Annaberg).

Ski Begeisterung soll früh geweckt werden

FP Marienberg, 04.06.2017 (AB) - Bislang konzentrierte der ATSV Gebirge/Gelobtland seine Talentsichtung auf den Grundschulbereich. Dank eines neuen DSV-Projekts geht es nun schon im Vorschulalter los.

Marienberg OT Gebirge. Abgedroschen, aber fundiert ist die Weisheit, dass Wintersportler im Sommer gemacht werden. Kein Wunder also, dass in dieser Woche zahlreiche Mädchen und Jungen beim ATSV Gebirge/Gelobtland ihre Übungen absolvierten. Und doch war es etwas Besonderes, was sich da in der Turnhalle von Gebirge abspielte. Schließlich handelte es sich nicht um Nachwuchssportler des Vereins und auch nicht um Vertreter der Grundschulen, mit denen der ATSV in den vergangenen Jahren kooperierte. Nein, es waren 32 Kinder aus der örtlichen Kita "Rappelkiste", die bei einem kleinen Sportfest die ersten Schritte einer möglichen Laufbahn als Wintersportler vollzogen.
Seit Februar nehmen wir am DSV-Nachwuchsprojekt ,Schnee - kinderleicht' teil", erklärt Abteilungsleiter Uwe Albrecht. Umgesetzt wird das Kindergarten- Konzept des nationalen Verbandes in der örtlichen Kita. Mit der "Rappelkiste" war ein Kooperationspartner schnell gefunden, denn von dieser Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten. Während die Kinder zur Freude ihrer Betreuerinnen etwas für ihre Koordination und Fitness tun, kann der Verein ganz nebenbei nach Talenten Ausschau halten. "Je eher man Kinder mit Sport konfrontiert, desto besser können sie sich entwickeln", so Albrecht. Dass die Kinder ihren Spaß hatten, war klar zu erkennen. Egal, ob Pendellauf, Standweitsprung oder Zielwerfen: An jeder der insgesamt acht Stationen gaben die jungen Sportler alles für das Flizzy-Sportabzeichen. Strahlend nahmen sie am Ende ihre Urkunden in Empfang. "Auch die Einwilligung der vielen Eltern zeugt von der positiven Resonanz", ergänzt Uwe Albrecht.
Das Flizzy-Sportfest war einer von mehreren Aktionstagen, die im Rahmen der Kooperation durchgeführt werden. Eine Veranstaltung gab es bereits im Winter, als sich die "Rappelkiste" an der Kindergarten-Winter-Olympiade des ATSV beteiligte - übrigens mit neuen Skiern. Im Rahmen des Nachwuchsprojekts war die Ausrüstung für acht Kinder im Wert von 1500 Kinder durch Mittelsachsens Regionaltrainer Toralf Richter vermittelt worden. "Diese Initiative zahlt sich aus", sagt Albrecht. Er hofft, dass die Mitgliederzahl der Sektion - derzeit sind es 215 - auch in Zukunft weiter steigt.

Ski Auf der Königsdistanz erfolgreich

FP Marienberg, 07.02.2017 (HR) - Bei der 41. Auflage des Meilenberglaufes hat sich der ATSV Gebirge/Gelobtland nicht nur über die große Resonanz gefreut. Zwei Skilangläufer des Gastgebers durften zudem Bestzeiten bejubeln.

Marienberg. Reger Betrieb hat am Sonntag in den Loipen von Gelobtland geherrscht. Knapp 300 Skilangläufer vom jüngsten, Pepe Eifert (Jahrgang 2012), bis zum ältesten, Gerhard Richter (1938), liefen beim 41. Meilenberglauf in 48 Kategorien um die Siege. Im klassischen Stil gaben sie alles, um sich eine der begehrten Medaillen zu sichern. Für den Nachwuchs gehörte der Lauf zudem zu zwei Wettkampfserien. Denn sowohl die Junior-Trophy Mini als auch der Sachsenpokal machten in Gelobtland Station. Die Organisatoren vom ATSV Gebirge/Gelobtland um Wettkampfchef Uwe Albrecht erhielten von allen Seiten Lob für die reibungslose Durchführung und gute Streckenpräparierung. Auch Lars Lehmann zollte Respekt. "Vielen Dank an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer für diesen tollen Skilanglauftag", sagte der Landestrainer: "Aufgrund der großen Starterzahlen in den einzelnen Altersklassen und der Massenstarts kam richtige Volkslaufstimmung auf. Jeder konnte sich im Kampf Mann gegen Mann beziehungsweise Frau gegen Frau oder im Kampf gegen sich selbst beweisen."
Für die Kinder der Altersklassen U 5 bis U 9 war eine 1000-Meter-Runde vorbereitet worden. Mit dem Alter stieg dann neben der Distanz auch die Konkurrenz. So waren die Podestplätze in der U 12 mit 18 Jungen und 20 Mädchen hart umkämpft. Kein Wunder, ging es doch um Punkte für den Sachsenpokal. Dabei kam es zu einigen Verschiebungen im Kampf um das begehrte Führungstrikot. Danilo Schneeweiß, Trainer des ATSV, freute sich besonders über Sharlynn Gärtner, die mit ihrem Sieg erstmals in der Saison Platz 1 in der Gesamtwertung der W 11 eroberte. Toni Rollinger (M 13) konnte seine Führung in souveräner Manier verteidigen. Weitere Altersklassen-Siege errangen Laurens Dietel (M 11) und Alexandra Dietze (W 15) vom Neuhausener Pulsschlag-Verein.
Die Pokale der Zeitschnellsten über 12 Kilometer gingen an Wintersportler der Eliteschule Oberwiesenthal. Hans Hennig (M 16) vom SV Neudorf und Marie Herklotz (U 18) von der SG Holzhau setzten sich gegen ältere Konkurrenz durch. Über die Königsdistanz von 25 Kilometer blieben die Pokale hingegen beim ATSV Gebirge/Gelobtland. Nick Fritzsch (U 18) meinte zu seinem Gesamtsieg: "Ich hatte einen guten Ski, konnte so vom Start weg das Rennen gestalten und den Vorsprung auf Philipp Richter ständig ausbauen. Nächste Woche starte ich zum Schwartenberglauf und kann hoffentlich bis zum Deutschlandpokal eine Woche später meine gute Form konservieren." Bei den Damen gewann Katrin Klaus (W 41) vor Karen Hennig, Mutter des Siegers über 12 Kilometer Hans und der Weltcup-Starterin Katarina Hennig. "Ich freue mich sehr über den Sieg und den schönen Pokal. Ich hatte einen super Ski, was bei den schwierigen Schneeverhältnissen wichtig ist. Man muss Spaß am Skilanglauf haben, dann klappt es besser. Schön war, dass wir diesmal wieder auf der großen Runde laufen konnten", freute sich die Siegerin vom ATSV nach ihrer Zielankunft.

 

Ski Jüngster Starter weist ältere Konkurrenz in die Schranken

FP Marienberg, 10.01.2017 (HR) - Ein ambitionierter Lokalmatador hat dem Pokallauf "Rund um Marienberg" seinen Stempel aufgedrückt. Bei den Damen triumphierte dagegen eine Skilangläuferin der etwas älteren Generation.

Marienberg. Überaus positiv ist das Fazit aller Beteiligten nach dem 54. Pokallauf "Rund um Marienberg" ausgefallen. "Endlich mal richtig viel Schnee", lautete der einhellige Tenor der zahlreichen Skilangläufer, die zudem die vorzügliche Streckenpräparation sowie die perfekte Organisation lobten. Bei minus fünf Grad Celsius und Pulverschnee waren aber nicht nur die Sportler zufrieden. Auch die Verantwortlichen des gastgebenden ATSV Gebirge/Gelobtland schauten glücklich drein. "Mit der Teilnehmerzahl von 175 Aktiven aus 19 Vereinen sind wir sehr zufrieden. Ebenso mit der Tatsache, dass es zu keinerlei Stürzen kam", sagte Gudrun Glöß aus dem Organisationsteam.
Selbst die jüngsten Starter im Alter von fünf bis neun Jahren, die im Rahmen der Junior Trophy Mini an den Start gingen, waren mit Feuereifer bei der Sache. Sie zeigten ihren Eltern und Betreuern, was sie schon gelernt haben. Platzierungen spielten in diesem Altersbereich eine untergeordnete Rolle. Dafür ging es bei den Älteren um Zeiten und Ergebnisse, wobei der ATSV mit 13 Siegen vor dem SC Norweger Annaberg (6) die beste Bilanz aufzuweisen hatte. Trainer Danilo Schneeweiß war daher mit seinen Schützlingen zufrieden. Speziell diejenigen, die tags zuvor beim Sachsenpokal in Klingenthal gegen starke Gegner gestartet waren, erhielten ein Lob. "Die Aschberg-Skispiele bestanden wie bei den Profis aus einem Einzelstart und anschließendem Verfolgungsrennen", berichtet Schneeweiß. Nachdem Toni Rollinger (1./M 13) und Sharlynn Gärtner (2./W 11) bereits in Klingenthal geglänzt hatten, feierten sie bei ihrem "Heimspiel" Siege auf den Nachwuchs-Strecken.
Als Jugend-Athlet hätte auch Nick Fritzsch über die kurzen fünf Kilometer starten können. Stattdessen wollte der Lokalmatador vom ATSV, der an der Sportschule Oberwiesenthal trainiert, in Abstimmung mit seinem Trainer Lutz Hänel den Männern über 15 Kilometer Paroli bieten. "Der Lauf dient mir als Training für die Deutsche Meisterschaft nächste Woche. Unter die Top Ten will ich dort kommen, ein Podestplatz wäre super", sagte Fritzsch, der in Gelobtland Selbstvertrauen tankte. Schließlich ließ der jüngste Starter auf der Langdistanz in 43:35 Minuten die gesamte Konkurrenz hinter sich und holte so den Pokal. Bei den Damen, die allesamt fünf Kilometer bewältigten, war es vom Alter her fast umgekehrt. In diesem Wettbewerb siegte mit der 46-jährigen Doreen Kretzschmar (SC Norweger Annaberg) eine der ältesten Sportlerinnen. In 22:27 Minuten war sie schneller als die jüngeren Läuferinnen. "Ich war zum ersten Mal in Gelobtland. Mir hat der Lauf gut gefallen, auch wenn der Sieg mit drei Sekunden Vorsprung sehr knapp war", sagte die Siegerin im Ziel. Wie alle anderen Sportler hofft sie, dass Petrus ein Einsehen hat und das Winterwetter anhält, um die nächsten Wettkämpfe in der Region durchführen zu können.