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Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2018

Ski Sinkende Temperaturen wecken die Hoffnung der Skisportler.

FP Marienberg, Von Hannes Reichel erschienen am 16.11.2018

Um gerüstet zu sein, packt der ATSV Gebirge/Gelobtland zu.

Um den Skilangläufern des Vereins und der Region möglichst optimale Bedingungen zu bieten, werden beim ATSV Gebirge/Gelobtland alle Hebel in Bewegung gesetzt. Schon 2017 wurde der 42 Jahre alte Pistenbully durch ein modernes Loipenspurgerät ersetzt. Jetzt erfolgten Arbeiten im Wald, um die neue Technik auch entsprechend einsetzen zu können.
"Das neue Spurgerät ist breiter, die Loipen am Rätzteichgebiet daher teilweise zu eng. Deshalb hat die Männersportgruppe unter Leitung von Frank Schröter dankenswerterweise die Initiative ergriffen und in ehrenamtlicher Arbeit die Loipen verbreitert", erklärt Ski-Abteilungsleiter Uwe Albrecht. Mit dabei war auch Vorstandsmitglied Bernd Schlottig, der selbst noch Wettkämpfe bestreitet. "Viele haben seit Anfang Oktober mitgeholfen, über 300 Stunden kamen zusammen", berichtet er. Der Aufwand habe sich definitiv gelohnt: "Bei ausreichend Schnee kann auf einer Länge von circa 15 Kilometern eine Loipe für die klassische Technik und zusätzlich fürs Skating präpariert werden."
Möglich wurde das Projekt auch durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Marienberg und dem Forst. Neben einheimischen Unternehmen, die die nötigen Maschinen stellten, half auch Revierförster Andreas Hirsch tatkräftig mit. Nun hoffen alle auf einen guten Winter mit viel Schnee, um die Loipen auch nutzen zu können. Die angekündigte Kälte für kommende Woche stärkt die Zuversicht.

Ski Neuer Streckenverlauf erhält viel Lob

FP Marienberg, Von Hannes Reichel erschienen am 01.11.2018

Enge Pfade statt breiter Wege: Obwohl es die Starter beim 1. Wurzellauf in Gelobtland schwer hatten, war die Freude groß.

Als Erfolg haben die Veranstalter vom ATSV Gebirge/Gelobtland die Premiere des Wurzellaufes eingestuft. Abteilungsleiter Uwe Albrecht zeigte sich vollauf zufrieden: "Mit knapp 200 Teilnehmern aus 25 Vereinen hatten wir eine tolle Resonanz und freuen uns, dass die neue Strecke des Crosslaufes so gut angenommen wurde."
Auf die Idee, den bereits zuvor ausgerichteten Herbstlauf von breiten Wegen auf enge Waldpfade zu verlegen, sei die Männergruppe um Frank Schröter gekommen. "Die Sportler haben es ihnen mit guten Leistungen gedankt, zumal das Wetter mitspielte", so Albrecht. Erst zur Siegerehrung setzte der angekündigte Schneefall ein. Bekannte Wintersportklubs wie Pulsschlag Neuhausen und der Einsiedler Skiverein - beide stellten sechs Sieger - nahmen mit großen Aufgeboten teil. Übertroffen wurde ihre Bilanz von der des gastgebenden ATSV, der 14 Siege bejubeln durfte.
Den Lauf der Herren über zehn Kilometer gewann Roy Bruns vom Pulsschlag-Verein. "Eigentlich bin ich Radsportler, laufe als Ausgleich aber viel Cross und bin das erste Mal hier", sagte der Gewinner und lobte die Bedingungen: "Es war eine coole Strecke - nicht brutal schwer, aber abwechslungsreich und anspruchsvoll." Absolvierte er die erste Runde in einer dreiköpfigen Spitzengruppe, so setzte Bruns später "ein paar Nadelstiche" und zog davon. Oliver Uhlig (2.) vom ATSV gratulierte fair: "Ich habe mich gut gefühlt, kam aber nicht an Roy heran, der sich immer wieder absetzen konnte."
Bei den Damen über fünf Kilometer gewann Carmen Wolf vom ATSV. "Ich konnte auch die jüngeren Läuferinnen in Schach halten. Die Strecke war sehr schön. Da ich gleich am Wald wohne, kam ich mit den engen Pfaden und den vielen Wurzeln gut zurecht. Erst dachte ich, dass die Strecke für mich zu kurz ist, da ich lieber längere Distanzen laufe. Aber jetzt sehe ich das etwas anders, weil gute Konkurrenz am Start war", so die erfolgreiche Wolkensteinerin.
Neben unzähligen Wurzeln musste kurz vor dem Ziel sogar ein Baumstumpf überquert werden. Doch entlang der Strecke warteten noch andere Hindernisse, unter anderem zwei kleine Bäche. Außerdem ging es auf dem Zickzack-Kurs zwischen den Bäumen oft sehr eng zu. Da sich jedoch alle Sportler fair verhielten, gab es keine Stürze. Frank Ullmann vom TSV Olbernhau brachte es auf den Punkt: "Der Lauf mit der neuen Strecke kam bei allen gut an. Danke an die vielen Helfer und bis zum nächsten Jahr."

Ski Brettmühlenlauf wird meist zur Sache der Einheimischen

FP Marienberg, Von Hannes Reichel erschienen am 30.08.2018

An der Pobershauer Bahnbrücke begann der längste Wettbewerb des15. Brettmühlenlaufs. Von dort aus hatten die älteren Teilnehmer 7,6 Kilometer bis zum Ziel in Gelobtland zurückzulegen. Zum 15. Brettmühlenlauf sind Wintersportler aus ganz Sachsen gekommen. Die wichtigsten Pokale aber blieben in der Region.
Winterliche Atmosphäre mitten im Sommer hat am Sonntag zwischen Pobershau und Gelobtland geherrscht. Traditionsklubs des nordischen Skisports hatten Vertreter geschickt, um den Brettmühlenlauf für Inliner- und Skirollersportler zu absolvieren. Mit 175 Läufern, die das Ziel erreichten, waren die Veranstalter des ATSV Gebirge/Gelobtland und des TSV Pobershau zur 15. Auflage zufrieden.
Besonders stark waren die Altersklassen 10 bis 14 besetzt, in denen jeweils mehr als 30 Teilnehmer um die Bestzeiten kämpften. Obwohl alle mit Ehrgeiz bei der Sache waren, sah es Landestrainer Lars Lehmann locker: "Für die meisten diente der Wettkampf als gutes Training, da durch die unterschiedliche Ausrüstung wie Skiroller, Inliner und Rollski nicht immer Chancengleichheit gegeben war." Auch er freute sich, dass aus ganz Sachsen Wintersportler angereist waren. Zudem lobte er die guten Bedingungen.

am jüngsten Start
Am Start der jüngsten Sportler

Die Hauptläufe über 7,6 Kilometer gewannen junge Sportler aus der Region. ATSV-Starter Nick Fritzsch konnte dabei seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. "Mit meiner Zeit von 17:37 Minuten bin ich zufrieden. Die Form stimmt, und ich bin bisher gesund durch die Vorbereitung gekommen", freute sich der 18-jährige Lokalmatador, der im Winter erstmals bei den Junioren startet: "Da geht es härter zur Sache." Für das "straffe Training" und die zentrale Leistungskontrolle in Oberhof konnte der Sportler des Stützpunkts Oberwiesenthal Selbstvertrauen tanken.
Bei den Damen hatte mit über einer Minute Vorsprung die 15-jährige Alexandra Dietze vom Neuhausener Pulsschlag-Verein die Nase vorn. "Ich habe den Lauf aus dem Training heraus bestritten, die letzten beiden Tage bin ich fast 150 Kilometer gerollert. Am letzten Anstieg habe ich dies schon gemerkt", lautete ihr Kommentar im Ziel. Nun gelte es, die derzeit gute Form zu halten, "denn im kommenden Winter steht mein erstes Jahr im Deutschlandpokal an."
Für die Sportler der AK 6 bis 16, die Slalom fahren, durch Hindernisse kriechen und über Stangen springen mussten, war der Brettmühlenlauf Teil der Junior Trophy Erzgebirge. Eine Serie, die ATSV-Trainer Danilo Schneeweiß am Herzen liegt: "Wir sind jetzt im zehnten Jahr der Junior Trophy und bestrebt, die Serie so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten." So folgt dem Brettmühlenlauf zum Ende der Sommer-Wettkämpfe in knapp zwei Wochen als Finale ein Crosslauf mit Ballzielwurf in Sayda.
Zur Siegerehrung wurden alle Streckenschnellsten aufgerufen. Entsprechende Trophäen erhielten Kalle Klaus und Jörg Vorberg (beide SSV Geyer), Mia-Savannah Korn und Luca Petzold (beide WSC Oberwiesenthal) sowie Ullrich Friedemann (Norweger Annaberg).

Ski Teilnehmer am Rätzteich trennen 70 Lebensjahre

FP Marienberg, Von Hannes Reichel erschienen am 29.05.2018

Trotz der Hitze haben sich mehr als 100 Sportler bei der 28. Auflage des Gelobtländer Waldlaufs an den Start getraut. "Besonders bei den Kindern sind wir mit der Teilnehmerzahl zufrieden. Da an diesem Wochenende mehrere Wettkämpfe stattfanden, fehlten einige Jugendliche und Erwachsene", sagt Helga Helmert vom gastgebenden ATSV Gebirge/Gelobtland, der mehr als die Hälfte der Starter stellte. Doch auch einige Vereine waren mit größeren Aufgeboten vertreten. So kam mit der gerade mal drei Jahre alten Smilla Eifert die jüngste Starterin von der SG Adelsberg. "Die Kleine freut sich, wenn sie mitlaufen kann und will ihrem drei Jahre älteren Bruder nacheifern, der schon an einigen Läufen teilgenommen hat", erklärte ihr Vater Erik Eifert. Auch er entschloss sich kurzerhand, die Zehn-Kilometer-Strecke in Angriff zu nehmen.
Ältester Teilnehmer war der 73-jährige Marienberger Walter May. "Wenn man die Herbstläufe mitzählt, dann war es heute mein 31. Wettkampf in Gelobtland", sagte der Routinier, der für den SV 1870 Großolbersdorf antritt. Eigentlich wollte er zum Rennsteiglauf, "aber meine Vorbereitung war dieses Jahr dafür zu schlecht" gesteht May, der akribisch all seine Wettkämpfe notiert. Diesmal konnte er für sich in der M 71 Platz 1 aufschreiben.
Bei den Schülern gewannen größtenteils die "üblichen Verdächtigen" vom ATSV, die auch im Winter erfolgreich sind - so wie Leonie Böhm, Jonas Müller, Sharlynn Gärtner, Jimmy Jason Jäger und Frances Coordes. Aber auch Sportler vom Einsiedler Skiverein, vom TSV 1872 Pobershau und vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal gehörten zu den Siegern. Als schnellste Frau erreichte nach fünf Kilometern Carmen Wolf vom ATSV das Ziel (21:05 min). "Eigentlich laufe ich lieber längere Strecken bis hin zum Marathon, aber eine leichte Meniskusverletzung lässt dies momentan nicht zu", so die Wolkensteinerin. Bei den Herren gewann in guten 36:31 Minuten Florian Eigner (Einsiedler SV) vor Mirko Eger (Pulsschlag Neuhausen) und Nick Fritzsch (ATSV). "Crossläufe sind ein guter Ausgleich zum Skilanglauf und außerdem kann ich als Trainer des Nachwuchses meine Schützlinge nicht enttäuschen", so der Sieger strahlend.