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Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2019

atsvSportler bekommen neues Gebäude

FP Marienberg, Von Patrick herrl erschienen am 09.03.2019

Verwaltungsausschuss genehmigt Mehrkosten für Projekt in Gelobtland

Das Mehrzweck- und Lagergebäude auf dem Sportplatz im Marienberger Ortsteil Gelobtland ist in die Jahre gekommen. Aufgrund des maroden Zustands sei daher dringend ein Ersatzneubau erforderlich, erklärt Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos). Nun kann das Projekt angegangenen werden.
Denn der Verwaltungsausschuss der Bergstadt hat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig die überplanmäßigen Kosten abgesegnet. Ursprünglich waren im Finanzhaushalt dieses Jahres rund 10.000 Euro für den Abriss und Neubau des Mehrzweckgebäudes eingeplant. Doch die geschätzten Gesamtkosten liegen nunmehr bei fast 27.000 Euro. Da der Verein ATSV Gebirge/Gelobtland 6000 Euro Eigenmittel bereitstellt, mussten die Stadträte den zusätzlich benötigten 11.000 Euro zustimmen. Die Finanzierung erfolge aus weniger benötigtem Geld für die Anschaffung von Fahrzeugen, erläutert Heinrich. Der ATSV sei ein großer Verein. Am Sportplatz gebe es neben dem Wettkampfbetrieb in den verschiedenen Sportarten zudem viele Veranstaltungen. "Die Notwendigkeit ist gegeben", begründet der Oberbürgermeister die Bereitstellung zusätzlicher Mittel.
Um das Projekt umzusetzen, wurde seitens der Stadt eine Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Ausbildung Jugendlicher und dem ATSV Gebirge/Gelobtland geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Sportler die Arbeiten für den Abriss und Neubau des Gebäudes übernehmen. Die Stadtverwaltung Marienberg wiederum kümmert sich um die Bodenplatte und stellt das benötigte Baumaterial zur Verfügung.

Ski"Schnee gehört einfach dazu"

FP Marienberg, Von Andreas Bauer erschienen am 05.02.2019

Nachdem der Pokallauf im Januar wegen Schneemangels abgesagt worden war, meinte es Frau Holle nun fast zu gut mit dem ATSV Gebirge/Gelobtland. Dennoch war die Resonanz beim Meilenberglauf groß.

So richtig konnte sich an diesem Sonntagvormittag niemand entscheiden. Heftiger Schneefall erschwerte beim 43. Meilenberglauf des ATSV Gebirge/Gelobtland nicht nur die Jagd in der Loipe, sondern zunächst einmal auch die Wahl des passenden Materials. "Fünfmal haben wir getestet und uns dann für die Hartwachsski mit dünnem Klisteruntergrund entschieden, den wir am Abend zuvor vorbereitet hatten", berichtet Regionaltrainer Nick Fritzsch. Fast schon kopfschüttelnd fügt er hinzu: "Eigentlich ließ sich das wachstechnisch nicht hinbekommen."
Die schwierigen äußeren Bedingungen waren aber kein Stimmungskiller für die Aktiven, sondern eher eine Herausforderung. "Wir sind alle Wintersportler, da gehört Schnee einfach dazu", sagt Ski-Abteilungsleiter Uwe Albrecht, der mit seinem Organisationsteam ebenso gefordert war wie die Starter. Nicht nur die 70 Helfer, die als Kampfrichter, Streckenposten und an den Verpflegungspunkten viel zu tun hatten, kamen kaum zum Durchatmen. Auch der Pistenbully des ATSV war im Dauereinsatz. Der Großteil der Strecke war somit präpariert, nur das letzte Stück der großen Zwölf-Kilometer-Runde wurde tief und weich. "Trotzdem konnten wir den Sportlern die Originalstrecken im Wald bieten, statt aufs Feld auszuweichen", sagt Albrecht, der sich über 318 Teilnehmer freute - "so viele wie lange nicht mehr". Hauptgrund für den großen Andrang am Rätzteich war die Tatsache, dass der Meilenberglauf diesmal zum Sachsenpokal gehörte.

Foto: Jan Görner
Auch die Jungen der Altersklasse 10 hatten beim 43. Meilenberglauf in Gelobtland
mit dem dichten Schneetreiben zu kämpfen. Foto: Jan Görner

Auch weit angereiste Nachwuchssportler wie die aus Dresden oder Stützengrün wollten sich die Punkte für diese Wettkampfserie ungern entgehen lassen. Damit wartete starke Konkurrenz auf die ATSV-Talente, die es dennoch auf 15 Medaillen brachten. "Besonders gut gefallen hat mir dabei Leonie Böhm", lobt Fritzsch die Zweitplatzierte der W 12. Zugleich zollte der Regionaltrainer den Vertretern des SSV Geyer Respekt, die sich eigentlich auf die Nordische Kombination spezialisiert haben. "Sie waren in vielen Altersklassen vorn dabei", berichtet Fritzsch, der womöglich seinen Anteil daran hat. Schließlich lädt er die Kombinierer mitunter zu speziellen Langlauf-Einheiten ein. Obwohl Nick Fritzsch mit seiner Laufbahn als Leistungssportler abgeschlossen hat, steigt er ab und zu noch selbst auf die Bretter. "Ich will den Volksläufen treu bleiben", so der 19-Jährige. Um für Herausforderungen wie den Engadin Skimarathon oder den Vasalauf gerüstet zu sein, nutzte er am Sonntag die Königsdistanz (24 km) des Meilenberglaufs als Standortbestimmung. Mit mäßigem Erfolg, wie Fritzsch einräumt: "Ab der zweiten Runde war es nicht so bombig." Deutlich schneller war Tomas Dohnal vom TSV Leuna, der in 1:06:57 Stunden Bestzeit lief. Schnellste Frau war U-16-Siegerin Insa Uhlig vom SK Dresden-Niedersedlitz (1:22:51 h).